Nicht zuletzt aufgrund fortschreitender Privatisierung der Bahnindustrie und der sich verschärfenden staatlichen Budget-Engpässe hat sich der Bedarf an Finanzierungen für schienengebundene Fahrzeuge deutlich verändert. Doch die traditionellen Wege zur Finanzierung von Fahrzeugen stehen mittlerweile nicht mehr so offen wie in früheren Jahren: In Folge der Finanzkrise sind Banken und Leasinggesellschaften nur noch in besonderen Einzelfällen bereit, Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro zu attraktiven Konditionen mit einem festen Zinssatz zu finanzieren.
Da die privaten Betreiber unter anderem wegen fehlender Finanzierungsmöglichkeiten nur noch sehr selektiert an Ausschreibungen teilnehmen, vermindert sich der Wettbewerb im SPNV erheblich – mit allen negativen Konsequenzen wie steigende Preise pro Zugkilometer, stagnierende oder abnehmende Qualität sowie schwindende Innovation, Effizienz und Flexibilität.
Um diesem negativen Trend Einhalt zu gebieten, sind innovative Wege zur Finanzierung des SPNV erforderlich. Mit ihren Finanzierungskonzepten auch für hohe Investitionen will alternative rail investments zu einer Steigerung des Wettbewerbs im SPNV beitragen.
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